Inge Banczyk, Immunologische Tagesklinik im Vivantes-Auguste-Viktoria-Klinikum Berlin, Vorstand der Berliner AIDS-Hilfe

Über uns

Wir sind ein Netzwerk von Menschen, die sich für die Menschen mit HIV und AIDS in der Ukraine engagieren.

Die meisten von uns beschäftigen sich seit 2002 mit dem Thema. Als wir die Arbeit aufgenommen haben, waren die Bedingungen noch vielfältig schwieriger als sie es heute sind.

Die ukrainische Regierung leugnete die Epidemie

Die Versorgung der Kranken, die heute noch unzureichend ist, war katastrophal, Dreharbeiten in diesen Bereichen konnten nur heimlich stattfinden. Vieles von dem hat sich nach der Orangenen Revolution gebessert.

Die humanitären Projekte, die aus unserem Kreis entstanden sind, sind sozusagen alle erfahrungsgeprüft. Jeder von uns hat schon mit der in der Ukraine allgegenwärtigen Korruption Bekanntschaft gemacht und Hilfsgelder verschwinden sehen.

Die Ukraine ist ein Land im Umbruch.

Solange sich dort noch keine verlässlichen Strukturen gebildet haben, die Integrität gewähren, sind wir darauf angewiesen, nach Partnern zu suchen, die persönlich integer sind.

Mit ihnen können wir dann Projekte entwickeln, die für sie und uns sinnvoll sind. Projekte im Maßstab 1:1, im menschlichen Maßstab.

Dieser Weg ist mühsamer, aber angesichts der Umstände sogar effektiver. Damit die Projekte beispielgebend sein und nachgeahmt werden können, legen wir großen Wert auf Dokumentation und Auswertung.

Wir, um das noch zu sagen, kommen zum großen Teil aus Berlin: vom Auguste-Viktoria-Klinikum, aus dem Felix-Pflegeteam, aus der Berliner AIDS-Hilfe (BAH), und von der Universität Witten/Herdecke.

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