Die Ukraine wird von einer AIDS-Epidemie heimgesucht.

Ein Prozent der Gesamtbevölkerung ist bereits HIV-infiziert, das sind eine halbe Million Menschen. Lediglich für weniger als 6.000 Patienten stehen derzeit AIDS-Medikamente zur Verfügung.
Dieses Portal sammelt Darstellungen und Analysen dieser humanitären Katastrophe und stellt Hilfsprojekte vor, die etwas dagegen unternehmen. Mehr...


Am Rande - Sechs Kapitel über AIDS in der Ukraine

Das Pflegeprogramm Nadeschda - Programm zur Fortbildung von Krankenschwestern in der Hauspflege von AIDS-Kranken

Seit 1997 baut die Caritas Ukraine Hauskrankenpflege in verschiedenen Städten in der Ukraine auf, um eine umfassendere Betreuung von alten und sog. invaliden Menschen anzubieten.

Das Ärzteprogramm

Im Januar 2006 besuchten Dr. Keikawus Arastéh und Susann Kowol vom Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin das AIDS-Zentrum Donezk. Sie vereinbarten mit dem Leiter Nikolai Graschdanow eine Kooperation, bei der es vor allem um den unmittelbaren kollegialen Austausch über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten gehen soll.

SHD - das studentische Präventionsprogramm

Seit zwei Jahren arbeitet der SHD in enger Kooperation mit ukrainischen Kommilitonen und der deutschen Organisation "Mit Sicherheit verliebt" (bundesweites Präventionsprogramm der medizinischen Fakultäten) an der Erstellung eines Aufklärungs- curriculums für ukrainische Jugendliche in Schulen und außerschulischen Einrichtungen.


Bundesverdienstmedaille für Schwester Hannelore vom Hospiz Tauwerk

Schwester Hannelore bei Nadeschda in Odessa

Wir freuen uns sehr für Hannelore, daß ihre schwere und wichtige Arbeit auf diese Weise gewürdigt wird. Vielleicht gelingt es uns eines Tages mit vereinter Kraft, ein Hospiz in der Ukraine zu eröffnen!

Mehr Infos: Ehrung für großes Engagement bei Begleitung Sterbender


Pflegeprogramm / Allgemein | 17.10.2007 | Comments (0)


Evaluation für Nadeschda abgeschlossen

Ein Weg, um die Qualität unserer humanitären Projekte, ihre Wirksamkeit überprüfen zu können, ist sie ausführlich zu dokumentieren und auszuwerten. Viola Wintersteins Evaluation von Nadeschda liegt nun vor und wir haben uns entschieden, sie online zu stellen, erstens um Transparenz zu gewährleisten, zweitens um anderen, die ein ähnliches Projekt planen, unsere Erfahrungen mitzuteilen.
Die Arbeit ist sehr umfangreich, da sie zugleich als Abschlußarbeit zur Erlangung des Grades eines Master of Public Health diente. Ihr Umfang erscheint uns aber auch insofern berechtigt, als Nadeschda das erste Projekt ist, das sich in der Ukraine mit der professionellen Pflege von AIDS-Patienten befaßt.
Evaluation des Fortbildungsprogramms zur Qualifizierung von
Pflegekräften in der ambulanten Versorgung von Menschen mit
HIV und AIDS in der Ukraine
(PDF 2MB)

Pflegeprogramm / Allgemein | 30.09.2007 | Comments (0)


Berliner Krankenschwester ausgezeichnet

www.pflegen-online.de | Außergewöhnliches Engagement im Kampf gegen Aids in der Ukraine
(31.08.2006)
Am Sonnabend, dem 2. September, überreicht die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi Knake-Werner die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlands an die Berlinerin Inge Banczyk. Die Auszeichnung wird im Rahmen der Reminders Day Aids-Gala vorgenommen, dem Abschluss der zweitägigen Konferenz „HIV im Dialog“ im Roten Rathaus. Denn: Inge Banczyk wird für ihr außergewöhnliches Engagement im Kampf gegen Aids in der Ukraine ausgezeichnet.
Diesen Artikel online lesen: www.pflegen-online.de/nachrichten/aktuelles

Pflegeprogramm / Presse | 15.04.2007 | Comments (0)


Förderung für das Ärzteprogramm

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Trainingsprogramme für Ärzte und Pflegekräfte aus der Ukraine

Im Mittelpunkt des ersten ausgezeichneten Projektes, an dem das Berliner Auguste-Viktoria-Krankenhaus, die Berliner AIDS-Hilfe e.V. und das AIDS-Präventionscenter von Donetsk in der Ukraine beteiligt sind, steht der Wissenstransfer. Projektteilnehmer Privatdozent Dr. Keikawus Arastéh, Chefarzt im Auguste-Viktoria-Krankenhaus, nahm den Preis stellvertretend für die Projektgruppe entgegen.

Im Bezirk Donetsk sind bei einer Einwohnerzahl von 4,8 Millionen circa 250.000 Personen mit HIV infiziert. Im Rahmen des Projektes sollen Ärzte und Pflegekräfte, die in verschiedenen internistischen Abteilungen der Region HIV-Infizierte behandeln, zu Trainingsprogrammen nach Berlin eingeladen werden. Die Weiterbildung fokussiert sich auf die Diagnostik opportunistischer Infektionen speziell mit dem Endoskop sowie die Behandlung von HIV-Infektionen und AIDS, basierend auf den dort zur Verfügung stehenden Ressourcen. In ihrem Heimatland sollen die in Berlin geschulten Ärzte und Pflegekräfte als Multiplikatoren dienen.
...
Weiterlesen: HIV Clinical Cooperation Grant von Gilead / Förderung von HIV-Projekten aus Malawi und der Ukraine (Presseportal 28.06.2007)

Ärzteprogramm / Allgemein | 02.07.2007 | Comments (0)


Unterstützung vom Bundesministerium für Gesundheit

(...)
Dabei konzentriert sich das Bundesministerium für Gesundheit vor allem auf einen Know-How-Transfer in der Diagnostik, Behandlung und Präventation dieser Infektionskrankheiten. Insofern begrüßen wir die von Ihnen und Ihren Mitarbeitern ins Leben gerufene Initiative, eine langfristig ausgerichtete Kooperationspartnerschaft mit dem AIDS-Zentrum Donetzk aufzubauen. Das Bundesministerium für Gesundheit ist gerne bereit, Sie dabei mit Rat und Tat zu unterstützen.
(...)
Den ganzen Brief des Bundesministeriums für Gesundheit lesen...

Ärzteprogramm / Allgemein | 16.04.2007 | Comments (0)


Das AIDS-Zentrum Donezk

Das AIDS-Zentrum des Oblast (Bezirk) Donezk wurde bereits Mitte der 90er Jahre aufgebaut und ist damit das älteste der Ukraine. In der benachbarten Stadt Gurlowka befindet sich das älteste städtische AIDS-Zentrum des Landes, das bereits 15 Jahre alt ist, und dessen Erfahrungen für den leitenden Chefarzt Dr. Nikolai Graschdanow Anlaß zur Gründung des Bezirks-AIDS-Zentrums waren.

Weiterlesen: "Das AIDS-Zentrum Donezk" »

Ärzteprogramm / Allgemein | 23.07.2006 | Comments (0)


Aids in Odessa

Neues Online-Portfolio von Andrea Diefenbach - Aids in Odessa.
www.andreadiefenbach.com
Andrea Diefenbach hat im Frühjahr 2006 HIV-positive Frauen und Männer in Odessa begleitet und die Aids-Epidemie in der ukrainischen Millionenstadt fotografisch dokumentiert.

Im Juni 2008 erscheint das Buch “Aids in Odessa” beim Verlag Hatje Cantz.

Aktuelles / Allgemein | 23.06.2008 | Comments (0)


Dialektus 2008 - Budapest

'On the edge - Six episodes on AIDS in Ukraine', has been selected for the competition for Dialektus 2008! The Dialektus Festival will take place in Budapest, from the 4th to the 9th of March 2008 in DocuArt Shed, IX. Ráday str. 18. – Erkel str. 15, which is in the centre of the city.

Aktuelles / Termine | 19.02.2008 | Comments (0)


10th annual One World - International Human Rights Documentary Film Festival

We are pleased to inform you that your film On the Edge. Six Episodes on AIDS in Ukraine was selected for
screening at the 10th annual One World - International Human Rights Documentary Film Festival, which will take place in Prague, Czech Republic from 5 to 13 March 2008. We think On the Edge is a remarkable and provoking documentary and we are sure it will make an important contribution to the festival.

more info ...

Aktuelles / Termine | 06.02.2008 | Comments (0)


Study of alcohol consumption in men aged 25-54 years in Russia.

Prevalence and socio-economic distribution of hazardous patterns of alcohol drinking: study of alcohol consumption in men aged 25-54 years in Izhevsk, Russia.
Read more...

Situation / Allgemein | 15.06.2007 | Comments (0)


Größte HIV-Verbreitung in Europa in der Ukraine

(...)

Die schnellste Ausbreitung von Aids verzeichnet Unaids in Ost- und Zentralasien sowie Osteuropa. Das Land mit der größten HIV-Verbreitung in Europa ist die Ukraine.

(...)

Weiterlesen: taz vom 22.11.2006

Situation / Presseartikel | 22.11.2006 | Comments (0)


Ukraine - über ein Prozent der Bevölkerung mit HIV infiziert

(...)

Große Ansteckungsgefahr besteht bei ungeschütztem Sex mit Menschen, in deren Heimat HIV und Aids weit verbreitet sind. Dazu gehören nicht nur die Länder Afrikas und Asiens sondern auch osteuropäische Staaten. Die Ukraine zum Beispiel, gerade mal zwei Flugstunden von Berlin entfernt, ist das erste europäische Land, in dem über ein Prozent der Bevölkerung mit HIV infiziert ist. Von 2003 bis 2005 hätten sich dort rund 400 000 Menschen mit dem Virus angesteckt, sagte gestern Keikawus Arastéh, Chefarzt für Innere Medizin am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum. In diesem Jahr rechnet Arastéh mit einem Anteil von 1,5 Prozent Neuinfizierten. Ursache seien Unwissenheit, mangelnde medizinische Hilfe, Drogenkonsum und Prostitution. Zudem werde das Problem Aids von den Behörden ignoriert, Aids gelte dort als "schmutzige Krankheit", sagte Arastéh.

(...)

Weiterlesen: Berliner Zeitung, 22.11.2006

Situation / Presseartikel | 22.11.2006 | Comments (0)


Impact of transition on public health in Ukraine

A case study of the HIV/AIDS epidemic

Ukraine has the highest per capita prevalence of HIV infection within Europe—1.4%. This poses a serious threat to the region's social and economic stability. Ukraine is geographically the largest country in Europe, apart from the Russian Federation. Economic growth year on year started in 2000, following a decade of recession during "transition" after the collapse of the Soviet Union (1989) and Ukrainian independence (1991). At current rates of growth, pre-transition levels of prosperity will not be reached until 2016.

Weiterlesen: "Impact of transition on public health in Ukraine" »

Dokumente / Allgemein | 26.03.2007 | Comments (0)


Die Tragödie von nebenan

aids-ukraine-zeit-wissen.jpg Die Situation der Aids-Kranken in der Ukraine ist dramatisch. Sechs Schicksale in einer Bildergalerie...

Die Fotografin Andrea Diefenbach hat von Anfang März bis Ende Mai 2006 in der ukrainischen Hafenstadt Odessa einige HIV-positive Frauen und Männer über längere Zeit begleitet. In einem Fall bis über den Tod hinaus.
Mehr Info: ZEIT online - Wissen - Aids : Die Tragödie von nebenan. 02/2007

Dokumente / Presseartikel | 19.02.2007 | Comments (0)


Die Tuberkulose nimmt in Europa stark zu

Alarm der WHO wegen Medikamentenresistenzen

Die Tuberkulose ist in Europa auf dem Vormarsch. Die WHO und die Internationale Föderation des Roten Kreuzes haben die Initiative «Stop TB Partnership for Europe» lanciert, um die Regierungen zu mehr Engagement bei der Bekämpfung der Krankheit zu bewegen.

...Der Anstieg von Aids vor allem in Russland und der Ukraine mache die Patienten anfälliger für die Krankheit...

Weiterlesen: Neue Zürcher Zeitung vom 11. Oktober 2006

Mehr Info: Stop TB Partnership

Dokumente / Presseartikel | 11.10.2006 | Comments (0)


Jörg Hogen-Students Award für das Projekt "Students Health Dialogue" (SHD)

Den mit 2.500 Euro dotierten Jörg Hogen-Students Award erhalten im Jahr 2007 die Wittener Studenten Janosch Dahmen und Julian Kricheldorff stellvertretend für das Projekt "Students Health Dialogue" (SHD). Seit 2004 engagieren sich im SHD Studierende der Medizin, Zahnmedizin, Pflegewissenschaft und Biowissenschaften gegen die dramatische Ausbreitung des HI-Virus in der Ukraine. Mehrmals pro Jahr reisen Studierende in die Ukraine, um speziell Jugendliche über AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten aufzuklären.
Mehr dazu in den Pressemitteilungen der Universität Witten/Herdecke

Präventionsprogramm / Allgemein | 11.06.2007 | Comments (0)


Ist-Zustand der studentischen Präventionsarbeit

Besuch der sechs studentischen Lokalprojekte in Liviv, Ivano-Frankivsk, Kiev, Odessa, Kharkov und Donetsk

Mit zwei Teams ist der SHD zum Abschluss des Jahres 2006 noch einmal in alles sechs Lokalprojekten in der Ukraine vor Ort gereist, um vor Ort die Arbeit der ukrainischen Kollegen zu besichtigen und sich zum Jahresende einen Überblick über die lokalen Entwicklungen in der Ukraine zu verschaffen.
Beim Zusammentreffen beider Teams am 17.12 abends am Flughafen in Wien zeigten sich alle Beteiligten zufrieden und zuversichtlich ob der Entwicklungen der studentischen AIDS-Präventionsarbeit in den ukrainischen Städten. Dennoch standen den Medizinstudenten nicht nur gute Nachrichten ins Gesicht geschrieben. Insbesondere das Team der Ost-Route zeigte sich ausgesprochen besorgt ob den zunehmend erkennbareren Folgen der Epidemie im Osten der Ukraine, wo die klinische Versorgung allein schon unter der Anzahl der Betroffenen erdrückt zu werden droht.

Kurznotiertes des SHD West-Teams (Kiev, Liviv, Ivano-Frankivsk)
Im Zentrum des Aufenthalts in Kiev standen die Verhandlungen mit der IFMSA-Ukraine bezüglich des Ausbaus der gemeinsamen Zusammenarbeit im HIV/AIDS-Bereich für 2007. Es wurden u.a. die Unbekannt.jpg Ausrichtung eines landesweiten Trainer-Workshops im ersten oder zweiten Quartal 2007, die Teilnahme von ukrainischen Vertretern an der 2007ner Peer-Education-Conference in Deutschland und die Organisation von Sommer-Camp-Präventionsteams für den kommenden Sommer vereinbart.
Katja Naumova, Hinnerk Doll und Cem Ötzel zeigten sich nach der Teilnahme an zwei Präventions-Workshops für Studenten Liviv und Ivano-Frankivsk begeistert: „Viel von dem was wir Anfang des Jahres in Deutschland gemeinsam erarbeitet haben, kommt nun hier zu Anwendung und wird mit guten Ideen weiter entwickelt“, berichtete Hinnerk den Mitstreitern via Telefon.
Für das Team der Westroute standen außerdem Gespräche mit der ukrainischen Caritas, der deutschen Botschaft, der Lavra-Klinik in Kiev und einer Beratungsstelle für Drogenabhängige in Ivano-Frankivsk auf der Agenda.

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Präventionsprogramm / Allgemein | 22.12.2006 | Comments (0)


Welt-Aids-Tag 2006

Unbekannt1.jpg Auch in diesem Jahr stand am 01. Dezember für unsere Initiative anlässlich des Welt-Aids-Tag alles im Zeichen unseres Engagements gegen HIV und Aids. Wir als Students Health Dialogue haben mit Aktionen auf verschiedenen Ebenen versucht, sowohl an der Universität Witten/Herdecke, als auch an mehreren Stellen in der Stadt Witten auf aktuelle Entwicklungen in Deutschland und die weiter dramatisch steigenden HIV-Neuinfektionszahlen in Osteuropa aufmerksam zu machen.

Für jeden der die Wittener Universität erreichte war wie schon im vergangenen Jahr auch dieses mal eine übergroße, aus Kerzen bestehende Aids-Schleife in der Eingangshalle der Uni aufgestellt. Um die sich neben Studenten und anderen Mitgliedern der Universität immer wieder die fragenden Blicke wartender Patienten der nahe gelegenen Zahnklinik gesellten. Ein Highlight stellte die von der Firma „Fahnen Herold“ gesponserte Flagge mit einer großen Aids-Schleife dar, die zwischen den Universitätsfahnen vor der Uni bereits von weitem für Aufmerksamkeit sorgte. Unübersehbar waren auch die Aids-Schleifen in allen Fluren, Zu- und Ausgängen der Uni in diesem Jahr angebracht. Plakate der Berliner Aktion „Vergessen ist ansteckend“, sowie aufgeklebte Fußstapfen mit den neusten Fakts zu der HIV-Epidemie säumten in der Uni die großen Flure. Für Fragen standen Studenten unserer Initiative mit einem Stand in der Cafeteria bis in die Abendstunden Rede und Antwort.

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Präventionsprogramm / Allgemein | 01.12.2006 | Comments (0)


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